Sehenswürdigkeiten in Portland

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Die Deutschen haben zwar weltweit den Ruf, gutes Bier herzustellen, aber Portland ist ein echtes Dorado für Bierliebhaber. Jedes Jahr im Juli findet seit 1987 ein dreitägiges Brauerei-Fest statt, zu dem Vertreter aus ganz USA mit ihren Produkten kommen. Es sind die kleinen „Microbreweries“, die den Ruf Portlands als Bierhauptstadt der USA begründet haben, allein in der City gibt es über 30 dieser lokalen Bierbrauer.

Man kann die historische Innenstadt gut in einem Tag zu Fuß erkunden. Für den Washington Park mit den berühmten Rosengärten und einen Besuch des Museums of Science kann ein weiterer Tag Aufenthalt sinnvoll sein. Zudem werden von Portland aus Touren in die Weinbaugebiete des Willamette Valley und Dampferfahrten auf dem Columbia River angeboten, man wird jeweils mit Bussen zu den Zielen gebracht.

Pioneer Courthouse und Broadway

Rund 300 öffentliche Events finden jährlich am Pioneer Courthouse Square statt und die Stufen am nordöstlichen Ende bieten dann ganz bequeme Sitzplätze. Vorausblickende Stadtplanung ließ 1984 den großzügig gestalteten Platz entstehen, wo man sich ausruhen, einen Kaffee trinken oder sich an einem der Art-Deco-Wasserspender laben kann.
Der Broadway ist die Shopping Meile von Portland, jede Menge Kaufhäuser, Boutiquen, Coffeshops und Hotels säumen den breiten Boulevard. Vom Pioneer Square Richtung Norden gelangt man zum North Park im Pearl District und in den ältesten Teil der Stadt, die 1851 gegründet wurde.

Pearl District

Zwischen 8th Avenue und NW Park Avenue liegt ein schmaler Stadtpark, der North Park Block.  Er bildet die Grenze zum Pearl District , einem Stadtteil, der einstmals ziemlich heruntergekommen, sich inzwischen zum “modern village” entwickelt. Die überwiegend jungen Vielverdiener, die sich die neuen Apartments leisten können, sind offenbar eine gute Klientel für die vielen Galerien, die sich hier angesiedelt haben. Umweltbewusste Menschen werden nicht am Zentrum der Umweltorganisationen Ecotrust vorbeikommen, das sich im Jean Vollum Natural Capital Center befindet (721 NW 9th Ave., ecotrust.org/ncc). Das Gebäude von 1895 wurde komplett mit nachhaltigen Baumaterialien saniert und mit einem “grünen” Dach versehen. Nicht nur Infos gibt es dort, sondern auch einen riesigen Laden des Spezialisten für Outdoor-Kleidung, Patagonia.
 
Ein paar Blocks weiter nach Westen gibt es in „Powell’s City of  Books“ viel zu stöbern, mehr als 1 Mio neue und gebrauchte Bücher sind in diesem Megastore vorrätig und man ist stolz darauf, als unabhängiger Buchladen mit einem neuen Konzept seit den 1970er Jahren erfolgreich die Leselust in Portland zu unterstützen (powells.com).

Old Town

Zwischen der Morrison und der Burnside Brücke erstreckt sich bis zur 6th Avenue der Stadtteil Old Town, der Geburtsort Portlands 1843. Dieses Gebiet wurde oft überflutet und als 1883 noch die Eisenbahn hindurch gebaut wurde, verlagerte sich das Stadtzentrum mehr westwärts und für Old Town begann der soziale Abstieg. Heutzutage hat sich eine lebendige Clubszene dort etabliert, manche in den alten Häusern, die nicht dem Abriss zum Opfer gefallen sind.
Für Freunde ausgefallenen Kunsthandwerks lohnt sich am Wochenende der Besuch des Portland Saturday Market (findet auch Sonntags statt), der sich von der Burnside Bridge bis zur 2nd Avenue hinzieht. Mit über 300 Händlern ist er einer der größten Freiluftmärkte der USA; die Bandbreite von Holzarbeiten über Schmuck und Assescoires ist neben jeder Menge Kitsch beeindruckend.
 
Nördlich der Burnside Bridge befindet sich die Japanese-American Historical Plaza, der den japanischen Amerikanern gewidmet ist, die während des 2. Weltkrieges in Sammelcamps interniert worden sind (2 NW Naito Parkway).

Chinatown

Ein paar Blocks weiter an der Ecke 4th Avenue steht das Drachentor mit seinen 64 Drachen, dort beginnt das alte Chinatown. In den 1860er Jahren lebten hier nur einige hundert Menschen aus dem Reich der Mitte, die Bevölkerung wuchs aber schnell, so dass ein eigener Stadtteil entstand. Heute bieten die Straßen bis zur Glisan Street im Norden viel an preiswerten kleinen Restaurants und Bars. Nach dem Vorbild der als klassisch geltenden Gärten der Ming Dynasty ist der Classical Chinese Garden angelegt, ein Kleinod von 37 000 qm mit einem See und Pavillons.

Westside Riverwalk

Nicht nur an schönen Tagen trifft sich ein Großteil der Bevölkerung Portlands auf der mehr als 2 km langen Promenade (Westside Riverwalk) entlang des Willamette River. Mit Blick auf die fünf Brücken, die man bis zur Linkskurve des Flusses sehen kann, erschließt sich auf diesem Walkway mit Grünstreifen zum Nato Parkway viel vom spezifischen Charakter der Stadt.
 
Eine Kuriosität ist der Mills End Park an der Ecke Naito Parkway und SW Taylor Street. Er hat einen Durchmesser von nur 60 cm und befindet sich auf der Verkehrsinsel, mit dieser Größe ist er ins Guinness Buch der Rekorde gekommen.

Oregon Museum of Science and Industry (OMSI)

Zu Fuß kann man in ca. 20 Min. über die Hawthorne Bridge auf die andere Flussseite gehen, um zum Oregon Museum of Science and Industry (OMSI) zu gelangen. Das Technikmuseum präsentiert Naturwissenschaften zum Anfassen, Ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Ein Planetarium findet sich hier, eine Weltraumkapsel und ein U-Boot, mit dem auch Touren gefahren werden. Dieses Boot – Blueback – wurde übrigens für den Film “Jagd auf Roten Oktober” mit Sean Connery verwendet (www.omsi.edu).

Ira Keller Memorial Fountain

Wieder downtown geht es vom TomMcCall Waterfront Park die Clay Street entlang. Für kulturelle Veranstaltungen aller Art steht das Ira Keller Auditorium zur Verfügung, auch die Portland Oper gastiert in diesem Teil des Portland Center for the Performing Arts mit immerhin 3.000 Sitzen. (222 SW Clay St.) Gegenüber befindet sich der ebenfalls nach Ira Keller benannte Springbrunnen, mehr eine an Wasserfällen orientierte Wasserlandschaft, die an heißen Tagen Abkühlung für müde Füße bietet. Der 1970 fertig gestellte moderne Brunnen ist heute ein Wahrzeichen und gilt auch international als gelungenes Beispiel für die Gestaltung offener Plätze innerhalb einer Stadt.

Eines der ersten postmodernen Gebäude der Stadt ist das 1982 von Michael Graves konstruierte Portland Building (4) (1120 SW 5th Ave.), ein Bürohaus. Bemerkenswert daran ist aber auch die über dem Eingang angebrachte Skulptur der Portlandia.

South Park Block

University District heißt das Viertel, das sich südwestlich vom Broadway erstreckt, dort ist die Portland State University zuhause. Bis zu ihrem Campus zieht sich der South Park Block, eine mit vielen Ulmen bestückte Grünfläche, die sich über sechs Blocks als Oase der Ruhe inmitten der lebendigen Stadt anbietet. Mittwochs und samstags findet hier zwischen 10 und 14 Uhr ein Farmers Market statt, wo überwiegend Produkte aus dem Umland verkauft werden (portlandfarmersmarket.org). 
Das Museum der Oregon Historical Society liegt am Parkrand und ist einen Besuch wegen seiner Vielfalt an alltagsgeschichtlichen Exponaten zur Historie des Bundesstaates lohnenswert (www.ohs.org).

Washington Park (westlich der Interstate 405) und Oregon Zoo

Der berühmteste unter den zahlreichen Parks der Stadt ist der Washington Park, der sich auf 497 ha zwischen der W Burnside Road und dem Sunside Hwy auf den Höhenzügen oberhalb von Portland erstreckt. Eine ganze Reihe von interessanten Zielen befindet sich auf diesem Gelände, so dass sich ein Ausflug lohnt (die MAX Light Rail nach Beaverton hält am Oregon Zoo).
 

International Rose Test Gardens

Für Rosenfreunde ein Muss sind die International Rose Test Gardens am Rose Garden Way (nördlich vom Zoo). Auf 2 ha stehen über 8 000 Sträucher, die über 500 verschiedene Rosenarten zeigen. Auf dem Gelände werden Rosen gezüchtet, die Portländer Rosengesellschaft gibt es schon seit den 1880er-Jahren, den Garten seit 1917, so ist hier viel Erfahrung gebündelt (rosegardenstore.org).
 

Oregon Zoo und World Forestry Center

Der Oregon Zoo ist dort angesiedelt, bekannt wegen seiner asiatischen Elefanten und einem Elefanten-Museum, im Sommer werden im Zoo auch Konzerte veranstaltet (oregonzoo.org).
Sehr lehrreich ist das World Forestry Center – Discovery Museum, eine Waldforschungsstation mit Museum. Hier kann man so ziemlich alles über Holz und Wald lernen, mit hervorragender Didaktik, die keine Vorkenntnisse erfordert (worldforestry.org).
  

Japanese Garden

Außerdem gibt es noch den  Japanese Garden, der eigentlich aus fünf verschiedenen Gärten bzw Landschaften besteht. Auf etwas über 2 ha finden sich u.a. ein Sand und Steine-Garten, ein Teich-Garten und ein Teehaus-Garten (japanesegarden.com). Portland und Sapporo sind Schwesterstädte und so wurden 1967 diese Landschaften dem Publikum zur Verfügung gestellt.