Ein Gebiet in der Mitte von Oregons langer Küste ist besonders aufsehenerregend: die Dünenlandschaft zwischen Florence und Coos Bay. Fast 50 km strecken sich die gelben Sanddünen am Pazifik entlang, manche bis zu 100 m hoch. Büsche und kleine Wäldchen geben dem Sand Halt, viele Wege sind asphaltiert und gut zum wandern geeignet.

Im Willamette Valley, wo einst die ersten Pioniere siedelten, sind noch zahlreiche der überdachten Brücken erhalten. Sie stehen inzwischen unter Denkmalschutz, viele sind restauriert worden und da sie sich meist auf kleinen Brücken und an Nebenstrecken befinden, sind dort Radwanderwege entstanden.

Ein Paradies für Vögel aller Art ist die Seenlandschaft des Klamath Basin im Südwesten Oregons. Der Klamath Lake ist einer der größten Seen des Biber-Staats, an seinen Ufern gibt es zahlreiche Wanderwege und Aussichtstellen zur Vogelbeobachtung. Auf dem Weg zum Crater Lake NP lohnt sich hier ein Zwischenstopp, zudem kann man dann auf dem Volcanic Legacy Byway zu der Naturattraktion fahren.

Nach Ende der Wintersaison satteln die meisten Ski-Resorts auf Sommer-Betrieb um. Die Loipen verwandeln sich in Wanderwege, abseits der Pisten sind Strecken für die Mountainbiker ausgewiesen. Die Gondeln und Lifte bringen die Touristen auch in der warmen Jahreszeit auf die Berge und viele Orte bieten zudem Konzerte, Festivals und Sommercamps an. Die Preise für Übernachtungen sind im Sommer meist preiswerter als in der Skisaison, oft werden günstige Pakete mit Liftticket oder Fahrradverleih angeboten.