Unterwegs im Wohnmobil

Das eigene Bett dabei

Unterwegs sein, an schönen Plätzen Halt machen ohne die Überlegung, wo könnte das nächste Hotel sein oder finde ich überhaupt noch ein freies Bett. Diese Lust mit dem Camper – in Nordamerika RV (Recreational Vehicle) genannt – zu reisen, ist auch unter Nordamerikanern sehr ausgeprägt, in den Sommermonaten sind die Straßen und die National Parks voll davon. Deshalb ist eine Buchung für ein Campmobil im voraus durchaus ratsam, am besten schon von Deutschland aus. Zu beachten ist: Um einen Camper mieten zu können, muss man 21 Jahre alt sein.

Plätze für die RVs gibt es in fast allen National und State Parks, zudem bieten zahlreiche Motels auf dem Land auch Stellplätze an. Einen Überblick verschafft die website camp-california.com. Der größte Anbieter von Camp- und RV-Plätzen ist KOA, sie verleihen auch Camper und auf vielen Plätzen sind auch Cabins mietbar (koa.com/where/ca). Die website recreation.gov hilft bei der Suche nach Möglichkeiten in den staatlichen Parks, dann braucht man nicht jeden NP einzeln aufzurufen.

Nicht einheitlich ist die Vergabe der Plätze, manche lassen sich im voraus reservieren und manche werden nach dem Prinzip „first come, first serve" vergeben.  Die Preise schwanken erheblich, zwischen 15 und 70 $ je nach Standard und Ausstattung. Wenn geplant ist mehrere staatliche Parks zu besichtigen, lohnt ggf. sich der Kauf eines „America the Beautiful" für 80 $, der Eintritt kostet sonst je nach Park zwischen 10 und 25 $ pro Auto für sieben Tage. Die Gebühr für den RV-Platz kommt noch hinzu.