600 km Pazifikküste

Ein Blick auf die 600 km lange Pazifikküste - was liegt da näher, als an baden, schwimmen, surfen, segeln, kiten oder kajaken zu denken? Klar, die Ferienorte mit breiten Sandstränden, pittoresken Felsen und wandernden Creeks bieten dem sonnenhungrigen Urlauber viele Möglichkeiten, die Schönheit des Ozeans auch sportlich zu genießen. Allerdings ist die Wassertemperatur selbst im Juli und August eher als kühl zu bezeichnen, im Durchschnitt werden 18 °C erst im Spätsommer erreicht. Zudem hat der Pazifik oft gewaltigen Wellengang und gefährliche Strömungen, Warnungen und Hinweisschilder sollte man unbedingt ernst nehmen und auf keinen Fall an unbeaufsichtigten Stellen schwimmen gehen.

Surfen

Bei Cannon Beach

Zwischen zwei gewaltig in die Höhe ragenden Kliffs liegt der Short Sands Beach im Oswald West State Park, ca 16 km südlich von Cannon Beach am Hwy 101. Die Bucht ist gut geschützt vor dem starken Nordwestwind, auch kommen die Wellen meist eher moderat hinein, so dass auch Anfänger ihre Chancen haben. Ausrüstung und auch Unterricht wird von Surfschulen in Cannon Beach angeboten.
 

Bei Pacific City

Nördlich von Pacific City liegt Cape Kiwanda auf dem Scenic Byway „Three Capes". Ein „Haystack Rock" wie in Cannon Beach prägt diesen Strand, der gut dem Auto erreicht werden kann. Anfang August findet seit 11 Jahren der Cape Kiwanda Longboard Contest statt (http://capekiwandalongboardclassic.com/).
 

Bei Newport

Agate Beach ist der angesagteste Surfstrand von Newport, er liegt nördlich der Kleinstadt. Die wandernden Sandbänke hier verändern die Wellen und die Ritte dauernd, Herausforderungen, die die Surfer sogar im Winter lieben.
 

Lincoln City

Ab Oktober warten die Organisatoren des Nelscott Reef Tow auf Wellen über 10 m, erst dann wird der Wettbewerb ausgetragen. Am besten Videos ansehen, wie gigantisch die Wellen im Herbst und Winter werden können

River-Rafting

Wildwasserfahrten mit Schlauchbooten werden in Oregon besonders in den südlichen Cascades Mountains am Rogue River und am Umpqua River angeboten. Im Sommer sind jede Menge Wildwasser-Rafter auf den wilden Flüssen unterwegs und kämpfen mit den Stromschnellen und Felsen. Rogue River ist nach Kategorie IV klassifiziert, das ist die anspruchsvollere Variante. Viele Anbieter bieten mehrtägige Touren an, neben Paddeln, Nasswerden und jede Menge Thrill erleben kommt dann noch Lagerfeuerromantik und wildes Campen hinzu. In Merlin, Grants Pass, Ashland, Medford und Roseburg sind Anbieter für dieses aufregende Abenteuer zu finden.
 
Einen Überblick gibt:

Kanu fahren

Kanu fahren auf einem der High Cascades Seen in der Nähe von Bend in Zentral-Oregon ist eine eher ruhige Angelegenheit, bei der man mehr Gelegenheit hat, die schöne Umgebung, die Wasservögel oder einfach das angenehm warme Wetter zu genießen. Am besten schließt man sich einer geführten Tour an, denn die Einheimischen kennen die besten Blickwinkel für gute Fotos und wissen, wo die Biber und Otter auf Jagd gehen.
 
Beispielsweise mit Wanderlust Tourswww.wanderlusttours.com. Halbtagestour Erw. 55 $.

Starkwindsurfen auf dem Columbia River

Die kleine Stadt Hood River direkt am Fluss hat sich einen Ruf als einer der besten Orte für Windsurfer aufgebaut. Ein ungewöhnliches Phänomen hat dazu beigetragen: im Sommer zieht die Hitze der östlichen Steppen kalte Luft aus dem Westen an, die nicht in den engen Schluchten des Columbia Gorge absorbiert werden kann. Mittags hat sich der Druck dann so intensiv aufgebaut, dass er sich in starken Windböen entlädt, dann heist es bei den Winsurfern „catch the blow".
Seit den 1980er Jahren kommen vorwiegend junge Leute hierher und haben dazu beigetragen, das die kleine Kommune am hügeligen Ufer ein ganz eigenes Flair hat. Zahlreiche Cafes und Kneipen schaffen diese entspannte Atmosphäre ebenso wie die vielen Geschäfte für alle Arten von Sportkleidung und Equipment.

Ein guter und extrem herrausfordernder Spot für den Nachmittag und Abend ist Doug auf der anderen Seite des Columbia River, mit harten Westwinden und grossen Wellen. Hier finden sich die Cracks ein, die auch nach Stunden auf dem Wasser immer noch den optimalen Loop drehen wollen (Hwy 14 östlich nach Lyle). Um den richtigen Experten beim Surfen zuzusehen, lohnt es sich, zum Spot The Wall rauszufahren. Östlich von Maryhill und nach rd 2.5 km auf unbefestigter Strasse befindet sich ein Abschnitt auf dem Gorge, der die extremsten Winde bringt und damit enorm hohe Sprungrampen.

Mehr Informationen: www.hoodriver.org