Geschichte des Rodeos

Rodeos gehören seit dem Ende des 19.Jhs zu den Vergnügungen der ländlichen Bevölkerung und haben somit eine angestammte Tradition im Nordwesten. Ursprünglich ist es eine aus Südamerika stammende Sportart, das Wort stammt vom spanischen "rodear" ab, was so viel wie "umrunden" bedeutet und das die Tätigkeit bezeichnet, mit der man das Vieh auf einen bestimmten Raum zusammentreibt.
Zwischen 1890 und 1910 wurde Rodeo durch zahlreiche "Wild West Shows" bekannt, die durch das Land tourten. Der bekannteste Vertreter ist wohl "Buffalo Bill Cody", der Anfang des 20. Jh. sogar eine große Europa-Tournee unternahm, mit Stationen in Köln, Hamburg, Wien, London, Rom und weiteren großen europäischen Städten.

Seit 1936 trägt die Professional Rodeo Cowboys Association (PRCA) die meisten Rodeos aus und schreibt ein strenges Regelwerk vor.  Auch die Frauen haben sich organisiert, die "Women's Professional Rodeo Association" gründete sich 1948 in Texas. Für die Cowgirls ist der wichtigste Wettbewerb das "Barrel Racing", wo es um die Geschwindigkeit und Geschicklichkeit geht, mit der das Pferd durch einen Parcours von Fässern gelenkt wird.