Auf den Spuren der Ureinwohner  

Native Americans und First Nations in Kanada reagieren mit touristischen Angeboten auf das wachsende Interesse an ihren Kulturen, ihrer Geschichte, ihrer Kunst. Das wird auch das bisher sehr kleine Repertoire der Anbieter im deutschsprachigen Raum erweitern, aus der Zusammenarbeit mit Indianerstämmen in Washington, Oregon, Kalifornien und British Columbia werden neue Reiseangebote entwickelt werden. 

Pow-Wows

Obwohl zwischen den 562 amerikanischen und den über 600 kanadischen Indianer-Stämmen die Unterschiede oft viel deutlicher sind als die Gemeinsamkeiten - außerhalb des Englischen zum Beispiel gibt es aufgrund der unendlichen Vielfalt der Indianer-Sprachen kaum Verständigungsmöglichkeiten - hat sich in jüngerer Zeit ein neues "Wir-Gefühl" entwickelt. Besonders deutlich wird dies bei Traditionen und Ritualen, wie sie etwa auf den großen "Pow Wow-Veranstaltungen" kreuz und quer durch die USA und Kanada gepflegt werden. Ursprünglich waren "Pow Wows" Tanzfeste der Prärie-Indianer. Heute entwickeln auch jene Stämme eigene "Pow-Wow-Traditionen", in denen solche Tanzfeste traditionell keine Rolle spielten. "Pow Wows" haben sich zum kulturellen Treffpunkt der Indianer entwickelt (www.powwows.com/) 
 
Hier zunächst einige Hinweise zu touristischen Angeboten in indianischen Gebieten, die auf eigene Faust erkundet werden können.

Indianische Figur im Museum of Anthropology Vancouver, BC, Kanada

Pow Wow in Pendleton, Oregon, USA