Spezielle Ziele in Indianergebieten

British Columbia

Die Stämme im Westen Kanadas bieten seit einigen Jahren Ziele für Touristen an, dazu gehören einige Lodges im unberührten Norden, Angebote von Tour-Veranstaltern sowie Museen und Kultur-Centren. Sie haben eine eigene Organisation gegründet, die Aboriginal Tourism Association of BC (www.AboriginalBC.com) und unterstützen so das wachsende Interesse an den indianischen Kulturen und die Nachfrage von Reisenden, die mit diesen Kulturen in Berührung kommen wollen.
 

Vancouver Island

Duncan nennt sich die Stadt der Totempfähle, immerhin über 40 davon gibt es entlang der Straße und im Stadtgebiet zu entdecken (www.duncan.ca). Dort befindet sich auch das Cowichan Band (Quw'utsun) Cultural & Conference Centre mit dem Riverwalk Cafe, dort wird traditionelle, authentische indianische Küche geboten. Nur geführte Besichtigungen Juni - September (www.quwutsun.ca).
 
In Tofino, dem beliebtesten Sommerferienort an der Westküste, kann man Kanutouren im Clayoquot Sound in den traditionellen, handgeschnitzten Kanus der Tla-o-qui-aht First Nation unternehmen. Der Tla-o-qui-aht Stamm ist einer von 14 Gruppen, die zu den Nuu-chah-nulth First Nations gehören, die schon seit Tausenden von Jahren an der Westküste von Vancouver Island leben.
 

METRO Vancouver

Das Xa:ytem Longhouse Interpretive Center in Mission steht auf einem Gelände, wo schon sich vor ca 9.000 Jahren ein Dorf der Sto:lo Indianer befand. Das Gebäude kann besichtigt werden, zudem werden Workshops zum Trommeln oder der Herstellung von Matten angeboten.
 
Weltruf genießt das Museum of Anthropology der University of British Columbia. Allein schon beeindruckend ist das von Arthur Erickson gebaute Haus aus Glas und Beton, der seine Inspiration von den aus Baumstämmen gebauten Häusern der Westküste ableitete. Das Museum präsentiert eine umfassende Sammlung an Totem-Pfählen, handgeschnitzten Behältern und Truhen sowie Figuren der Ureinwohner der Westküste. Bill Reid, einer der wichtigsten Künstler von "Native Art", ist dort mit seiner Skulptur "Raven" geehrt (www.moa.ubc.ca/).
 

Whistler

Vier First Nations Chiefs waren als Gastgeber bei den Olympischen Spielen in Vancouver und Whistler präsent, weil sich die Sportstätten auf ihrem Land befinden. In Whistler zeigt das neue Squamish Lil'wat Cultural Centre mit interaktiven Konsolen viel Informatives über die Sprachen, das Kunsthandwerk und die traditionellen Zeremonien. Natürlich kann man dort authentische Masken, Körbe und Schmuck kaufen und wenn man Zeit hat, auch an Workshops über das „Geschichten erzählen" oder zur Herstellung der typischen Glasperlenarbeiten teilnehmen (www.slcc.ca).
 

Totempole am Museum for Anthropology, Vancouver, BC, Kanada

         Tanzende Indianerin

Tanz im Stanley Park, Vancouver, Kanada