Oregon Dunes Recreational Area

Wenn man nicht darauf achtet, könnte man sie fast übersehen: die riesigen Sanddünen entlang der Küste von Florence bis Coos Bay. Bäume und Büsche verdecken den Blick und bieten gleichzeitig Schutz für die Sandberge und die Autofahrer, sonst würde der Sand bald die Straße verschwinden lassen. Man muss schon hineinfahren in das 50 km lange Gebiet, um die bis zu 100 m hohen Sandberge, die kleinen Teiche und Wäldchen dazwischen zu entdecken.
 
Es gibt zahllose Wanderwege, die jeweils von den offiziellen Einfahrtswegen und ihren Parkplätzen abgehen. Auf einer Wanderung entlang des Oregon Dunes Overlook Trail zeigen sich die typischen Vegetationsformen dieser spektakulären Landschaft: Immer wieder kleine Wäldchen, Marschland, der endlose Strand und die goldgelben Sanddünen sind auf diesem und dem sich anschließenden Tahkenitch Creek Loop zu finden. Insgesamt ist dieser Rundweg rd. 6 km lang, gestartet wird am Oregon Dunes Overlook. Die Zufahrt zu diesem „Overlook“ liegt zwischen Dunes City im Norden und Reedsport im Süden. Dort gibt es Parkplätze und sanitäre Anlagen. Die Einfahrt in das Dünengebiet erfordert einen Tagespass, einmalig 5 $.
 
Tipp für Sparer: In der Regel kostet der Besuch eines Parks oder Forest eine Eintrittsgebühr (zwischen 5 und 10 $). Wenn man mehrere Parks entlang der Küste besuchen will, lohnt sich der Kauf eines 5-Tages-Ausweises für 10 $. Camper brauchen keinen Pass, sie bezahlen die Gebühr mit dem Preis für den Platz. (www.fs.fed.us/r6/siuslaw/passes/oregoncoast/index.shtml ).
 
Dieses größte zusammenhängende Dünengebiet Nordamerikas soll vor fast 12 Mio. Jahren entstanden sein, weil hier die Küste wesentlich flacher und weniger felsig verläuft als an den anderen Abschnitten. Mehr dazu: www.fs.fed.us/r6/siuslaw/recreation/tripplanning/oregondunes/index.shtml
An Oregons fast 600 km langen Küste sind mehr als 100 offizielle Wanderwege (trails) ausgewiesen, einen guten Überblick gibt die website: traveloregon.com/Explore-Oregon/Oregon-Coast.aspx

Radfahren durch Covered Bridges

Sie sind im westlichen Oregon weit verbreitet, die historischen mit Holz überdachten Brücken. Seit den 1850er Jahren haben die Siedler die meist kurzen Brücken mit einem Holzdach versehen, insgesamt waren es 450 solcher Zeugnisse in Oregon, inzwischen gibt es noch 50, die vom National Historic Covered Bridge Preservation Program betreut werden. Die meisten dieser Brücken sind im Willamette Valley (entlang der Interstate 5)  zu finden, heute sind sie in bequem zu fahrende Radwanderwege umgewandelt worden. Einen Überblick gibt die website www.oregon.com/covered_bridges. 

Für eine längere Tour mit dem Rad lohnt sich das Linn County südlich von Salem, dort existieren noch acht Brücken. Das Dörfchen Crabtree ( am Hwy 226 – östlich von Albany) kann mit allein drei Brücken aus den 1930er Jahren aufwarten;  im Larwood Wayside Park ist die 33 m lange Holzkonstruktion eine der interessantesten mit ihren nur mit schrägen Holzstreben versehenen Seitenteilen.  

Klamath Falls

Vogelliebhaber sollten in der Gegend um die kleine Ortschaft Klamath Falls ein wenig Zeit einplanen: Die Seenlandschaft bildet das Klamath Basin, dies ist Heimat für unzählige Vögel und auch Zwischenstopp für Hundertausende von Zugvögeln wie Enten, Gänse und Schwäne. Das Gebiet ist sehr groß, schon der noch in Kalifornien liegende Tule Lake und das Lower Klamath National Wildlife Refugee gehören dazu. Mit seinen 365 qkm ist der Klamath Lake einer der größten Seen des Bundesstaates und er bietet mit seiner riesigen Wasserfläche den Kranichen, Pelikanen und Weißkopf-Seeadlern Nahrung und Nistplätze. Einen ersten Eindruck verschafft der nur 2,5 km kurze “Link River Trail”, ein Verbindungsarm zwischen dem Lake Ewauna und dem Upper Klamath Lake (Einstieg vom Lakeshore Dr gegenüber Putnam’s Point Park). Die hübschen Kappensäger sind dort ebenso in Mengen anzutreffen wie viele verschiedene Arten von Reihern oder Tyrannen (kingbird).
 
Wandern auf dem OC&E Woods Line State Trail: eine ehemalige Eisenbahnstrecke ist in einen inzwischen fast 161 km langen Trail umgebaut worden, der weit bis in den Norden von Kalifornien reicht. Für einen kürzeren Ausflug lohnt sich die Strecke, die im Süden der Stadt unweit der Kreuzung Washburn Way und Crosby Avenue beginnt (www.oregonstateparks.org/images/pdf/oce_woodsline.pdf). Hier sind viele Jogger, Radfahrer und Skater unterwegs, deshalb gibt es auch eine „Etikette“, z.B. gehört dazu keinen Müll liegenzulassen und vorbeikommende Pferde nicht anzuspucken.