Inmitten von Natur

Besonders in den staatlichen Parks ist Camping denkbar unkompliziert. Die Plätze sind im Verhältnis zu Deutschland recht groß, jeder hat eine eigene Feuerstelle und Holz liegt bereit. In der Regel sucht man sich selbst einen freien Platz, notiert Namen, Autokennzeichen und Platznummer auf einem am Eingang deponierten Umschlag, der mit der geforderten Gebühr in den dafür vorgesehenen Kasten geworfen wird. Das heißt aber auch, Plätze sind nicht im voraus zu reservieren, sondern es geht nach der Devise "first come, first serve".

Bei manchen Campgrounds sind Reservierungen - insbesondere für Gruppen - möglich und wiederum andere haben eine Aufsichtsperson, die die Gebühren einnimmt. Je nach Standard gelten Preise von 10-35 $. Überblick über die Plätze in den staatlichen Parks gov.bc.ca/bcparks und nps.gov für die USA.

Die privaten Anbieter für Camping- und RV-Plätze lassen sich leicht über die websiten camping.bc.ca , campcanada.com, sowie camping-usa.com  und campusa.com finden; die Preise schwanken je nach Standard zwischen 20 und 40 $ pro Platz. Die in den USA sehr verbreitete Firma KOA unterhält in BC nur 4 Plätze, einen davon bei Victoria, die anderen im Osten koa.com.

Aktuelle Verzeichnisse der Campingplätze sind in jeder guten Buchhandlung oder in jedem Ausrüstungsgeschäft für Outdoor-Aktivitäten zu kaufen. Der amerikanische Automobilclub (AAA) verkauft ebenfalls die Listen von Plätzen,  auf der website des westkanadischen Automobilclubs BCAA besteht die Moeglichkeit, sich in ganz Nordamerika Campingplätze suchen zu lassen: bcaa.ca. Speziell für Wohnmobile ist auch rvparkhunter.com empfehlenswert.